Interne Schule – begleitetes Lernen
In kleinen Klassen bietet die Wohnschule Dentenberg den Schüler:innen ein massgeschneidertes Lernen – dies wirkt sich positiv auf den Lernerfolg aus. Auch Projektwochen und lebenspraktische Fächer gehören als handlungsorientiertes Lernen zum Schulalltag. So werden die jungen Menschen individuell an die nötigen Kompetenzen herangeführt. Sind diese gefestigt, beginnt die sorgfältige Planung für den Übergang zurück in die Regelschule.

Überblick
Die Klassen werden durch qualifizierte Schulische Heilpädagog:innen und Lehrpersonen nach Lehrplan 21 geführt. Das Einbinden der Eltern bzw. des Bezugsumfelds in den gesamten Prozess ist ein wichtiger Faktor.
Regelmässige Wochenrückblicke schaffen Transparenz und ermöglichen einen zeitnahen Austausch über den Entwicklungsstand der Schüler:innen.

An wen richtet sich das Angebot?
Es werden Kinder und Jugendliche ab der 2. Klasse unterrichtet, die in der Regelschule nicht mehr adäquat gefördert werden können und vom Schulinspektorat eine Zuweisung ins besondere Volksschuleangeobt im separativen Bereich (bVSA) erhalten. Einige der Schüler:innen haben Einschränkungen im Bereich der sozio-emotionalen Kompetenzen (ASS, ADHS, ADS, …). Das Schulangebot richtet sich sowohl an interne Kinder, als auch an jene, die in den eigenen Familienstrukturen wohnen.
Schwerpunkt und individuelle
Förderung
Wichtige Förderziele im Bereich der sozialen und personalen Kompetenzen
sich selbst sein und werden
sich und andere anerkennen
sich austauschen und dazu gehören
mitbestimmen und gestalten
erwerben und nutzen
dranbleiben und bewältigen
Je kompetenter ein Kind diese Basiskompetenzen beherrscht, desto stärker rücken die fachlichen Kompetenzen ins Zentrum der individuellen Förderung.
Erfolg ist lernbar.
Aus dem Alltag
Jedes Familiensystem hat eine Bezugsperson.
Die Berufswahl startet ab der 7. Klasse.
Eine Logopädin ist vor Ort.
Trainerhosen sind im Unterricht erlaubt.
Geplante Schulbesuche sind willkommen.